Das WarnschildOhne Sie würden wir uns oft unbewusst in Gefahr begeben. Wir sehen Sie als natürlich an, da wir ihnen im Alltag immer wieder begegnen. Auf der Arbeit, zuhause oder in der U-Bahn. Gemeint sind Warnschilder, die uns unbemerkt bestimmt schon einmal das Leben gerettet haben oder uns zumindest vor größeren Verletzungen bewahrt. Als Warnschilder werden Schilder bezeichnet, die auf Gefahren hinweisen und die nach ISO 3864, IEC 80416-1:2001, EN 80416 und EN 61310 genormt sind. Warnschilder sind in der Regel gelb und auf ihnen befindet sich ein schwarzes Piktogramm, welches den verbotenen Gegenstand oder die verbotene Handlung darstellt. Die Normungen für das Warnschild geben die Form und Farbe an. Laut der Normung darf sich kein Text auf dem Warnschild befinden, da der Text für Menschen, die die Sprache nicht können von Nachteil ist. Hingegen muss in den USA ein Text neben dem Warnsymbol vorhanden sein. Anfang des letzten Jahrhunderts hatten Maschinen, bei denen bewegliche oder scharfkantige Teile schwere Verletzungen verursachen konnten noch keine Warnschilder. Überhaupt waren Schilder eher rar gesät. Man hat die Gefahr schulter zuckend in Kauf genommen; bei der Arbeit mit Maschinen gehörte das Risiko, sich zu verletzen einfach dazu. Mittlerweile hat sich diese Haltung glücklicherweise geändert. Es ist unter anderem die Aufgabe von Entwicklern und Herstellern, ihre Maschinen möglichst sicher zu konstruieren und ein Warnschild anzubringen. Bei elektrischen Geräten wird so beispielsweise vor elektrischer Spannung gewarnt, die Verbrennungen und sogar Herzstillstand verursachen kann.
Webtipps |